Die Veränderten – Perfektion** I Laura Kier I Dystopie I Band 1 I 240 Seiten I Kaufen*

 

Klappentext
Du wurdest verändert, deine DNA ist nun perfekt und du darfst Kinder bekommen. Doch bist du bereit, den Preis dafür zu bezahlen? Der skrupellose Forschungskonzern Genteck Systeme will Adaras ungeborenes Kind und tötet jeden, der im Weg steht. Adara flieht und kämpft fortan ums Überleben. Die Drohnen von Genteck kreisen am Himmel, in den verlassenen Stollen lauern Kopfgeldjäger und wohin sie auch geht, ist das Wasser giftig. Dennoch gibt es für Adara nur ein Ziel: Die Schwestern der Auferstehung. Aber können diese Rebellen sie und ihr Ungeborenes wirklich vor Genteck beschützen?

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„Sie wünschen sich ein Kind? Wir auch. Kaum noch jemand ist dazu in der Lage, auf natürlichem Weg Nachkommen in die Welt zu setzen. […] Deshalb haben wir, Genteck Systeme, begonnen, den Weg für uns alle neu zu ebnen. […] Wir wollen wieder Leben in die Welt bringen und dazu brauchen wir Sie! Jeder Einzelne von Ihnen ist wichtig.“

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Bislang kannte ich nur Lauras Märchen. Umso gespannter war ich auf ihre Dystopie, die heute erschienen ist. Ich durfte das Buch bereits vorablesen, sodass meine Rezension heute pünktlich erscheinen kann. Ich mochte Lauras Schreibstil bereits bei ihren Märchen und auch dieses Mal konnte sie mich begeistern. Sie hat ihren Schreibstil der Dystopie angepasst. Sie schreibt sehr bildhaft und flüssig, sodass ich mich schnell in ihre geschaffene Welt einfinden konnte.

Ich wurde direkt in das Geschehen hineingeworfen. Laura hält sich nicht viel damit auf, das Setting und die Charaktere zu beschreiben, sondern lässt die Spannung direkt steigen, in dem sie einfach mal die begonnene friedliche Handlung kippen lässt und die Geschichte einen anderen Verlauf einnimmt. Dies hat mir gut gefallen und hat sehr neugierig auf den Rest der Geschichte gemacht. Im Verlauf habe ich dann Adara kennengelernt, die zu den Veränderten gehört und unter dem Herzen ein Kind trägt. Damit ist sie einer der Frauen, die dazu in der Lage ist. Adara mochte ich als Protagonistin sehr gerne. Besonders spannend finde ich, dass sie sich nur an die letzten Monate erinnern kann. Somit durfte ich einen Charakter begleiten, der erst wieder alles kennenlernen muss und sich auf die Spur ihrer Vergangenheit macht. Im Verlauf trifft sie auf San, einen Kopfgeldjäger, der sie zu Genteck bringen möchte. Ob er das wirklich tut müsst ihr selbst herausfinden. Nur so viel: Sen ist einfach toll. Er ist mir sehr ans Herz gewachsen.

Kennt ihr diese Bücher, bei denen ihr das Gefühl habt, noch nichts ähnliches gelesen zu haben? So ging es mir mit Pefektion. Zwar ist der Hintergrund, die zerstörte Welt und eine Organisation, die Böses im Schilde führt, nichts Neues und doch ist die Geschichte durch viele neue Aspekte etwas Besonderes. Besonders gut haben mir die Aspekte der Veränderten und Unveränderten gefallen und damit auch die Unfruchtbarkeit. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dies keine abwegige Idee für die Zukunft ist, sondern realistisch. 

Wie bereits beschrieben, beginnt das Buch sehr spannend, da die Autorin nicht lange um den heißen Brei redet. Und diese Spannung konnte sie das ganze Buch über halten. Ich hatte das Gefühl, dass es wenige Stellen gibt, die etwas ruhiger sind. Viel mehr sind die Charaktere ständig in Bewegung, müssen sich Gefahren stellen und um ihr Leben bangen. Gerade Adara hat mir da sehr Leid getan. 

Da es sich hierbei um eine Reihe handelt, bleiben am Ende einige Fragen offen. Aber das Ende hat es auch in sich, denn es gibt einen Cliffhanger, der neugierig macht. Ich würde am liebsten direkt weiterlesen, aber es dauert noch etwas, bis der zweite Teil erscheinen wird. Bis dahin kann ich euch Band 1 sehr empfehlen.

Mein Fazit
Mit Perfektion ist der Autorin eine spannende Dystopie gelungen. Mit neuen Aspekten der Zukunft, tollen Charakteren und stetiger Spannung konnte sie mich voll und ganz überzeugen. Ich kann euch das Buch sehr empfehlen, wenn ihr gerne Dystopien lest.

 

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